Veranstaltung: Stressabbau und Verhaltenskorrektur in Erziehung und Schule

(Praktische Antworten mit humoristischen Zwischentönen)

Öffentlichkeits-/Kulturveranstaltung für Eltern/Jugendliche/Pädagogen und alle interessierten Personen bzw. Betroffenen

  • Wer kann schon alles? Worauf es ankommt!
  • Hilfen in der Pubertät
  • Meine Wutknöpfe
  • Freies Lernen – Unterrichtsfach Glück
  • Hirnnutzung ohne Druck und Angst
  • Kreatives Querdenken

Zweistündige Abendveranstaltung – Format mit Powerpoint, praktischen Darbietungen, kleines Bühnenprogramm und Einbeziehung des Publikums

Gesamtkosten: 530 €

Beschreibung

An diesem Abend geht es im Wesentlichen darum, alltagsnahe und vor allem taugliche Lösungsansätze aufzuzeigen, um Stress in Erziehung und Schule abzubauen und Wege für positive Verhaltensänderungen aufzuzeigen. Es soll der Druck aus dem täglichen Leistungsdenken genommen werden. Wieder Mensch, wieder Familie sein. Welche Methoden, welche Einblicke helfen mir, den Erziehungsalltag und den Unterrichtsalltag mit weniger kräftezehrenden Auseinandersetzungen zu meistern?

Es geht in der Veranstaltung nicht darum, die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze zu diesem Thema zu erklären. Vielmehr sind es meine langjährigen Erfahrungen, die gewonnenen Erkenntnisse und daraus entwickelten alltagstauglichen Konzepte, die mit praktischen Beispielen dargelegt werden. Das Publikum wird dabei einbezogen und erfährt vor Ort, welchen Nutzen jeder einzelne daraus ziehen kann. Das Ganze wird mit humoristischen Zwischentönen begleitet, denn im Lachen über das eigene Handeln steckt ja schon eine Art der Befreiung

Konkret wird aufgedeckt, wie wir Erwachsenen uns doch sehr oft irren, wenn wir glauben, dass wir schon allein durch unsere Erfahrung für die Erziehungsprobleme gewappnet sind.

Wenn wir wirklich unsere Kinder im Erziehungsprozess „begleiten“, bedeutet das auch immer, sich selbst kritisch zu hinterfragen, Fehler einzugestehen und tatsächlich „helfen zu wollen“. An einigen Beispielen wird dem Publikum aufgezeigt, dass unser scheinbar gesicherter Wissensvorsprung vor den Kindern auch hinterfragt werden muss. Beherrschen wir denn wirklich das Lesen und ist unser Geschriebenes nicht auch manchmal zweideutig? Erinnern sie sich noch an den berühmten Sportreporter Heinz Megerlein? Er hat über ein Skirennen den tollen Satz geprägt „ Sie standen an den Hängen und Pisten“. Und wie steht es mit unserem Gedächtnis, hat es tatsächlich nachgelassen. Profitieren wir vielleicht nur davon, dass wir allerdings wissen, wo die Lösung steht. Wir werden gemeinsam eine Strategie erfahren, die uns in die Lage versetzt, verblüffend schnell komplizierte Fakten dauerhaft auf unsere Gedächtnisfestplatte abzuspeichern. Für das Kind ist das Lernen einer Schreibregel über einen lustigen emotionalen Begleiter wirklich einprägsam. Schmetterling mit einem t geschrieben ist wie folgt zu korrigieren. Stell dir, vor der Schmetterling hätte nur auf einer Seite seiner Flügel ein t stehen, dann könnte er sein Gleichgewicht nicht halten und müsste immer im Kreis fliegen. Wetten, dass auch sie dieses Bild nicht mehr aus ihrem Gedächtnis verlieren werden. Auf diese Art und Weise lassen sich auch mathematische Formeln mit Hilfe von lustigen Orientierungen am eigenen Körper stets abrufbar verinnerlichen.

Und außerdem, verstehen wir denn wirklich so viel und wie sieht es mit unserer Fähigkeit aus, Fremdwörter abzuleiten? Wir sind uns doch hoffentlich sicher, dass Profilaxe kein hauptberuflicher Speisefisch ist-oder?

Ferner soll in der Veranstaltung deutlich werden, wie Angst und Druck eine vernünftige Hirnnutzung bei den Kindern verhindern. Angstfrei auch Fehler produzieren zu können ist ein Weg zum nachhaltigen Lernen. Wir müssen alle zum kreativen Querdenken zurück, die Stärken und Interessen müssen Grundlage des gemeinsamen Handelns werden. Es gibt meistens auch andere Wege, die zum Ziel führen. Vorsicht mit den sogenannten Erziehungs- und Bildungsvorgaben. Ihnen blind zu folgen, bedeutet Stress, Druckaufbau und Angst.

Wie können wir Erziehungsberechtigten und Pädagogen uns die notwendige Gelassenheit im Umgang mit unseren bzw. den pubertierenden Kindern schrittweise aneignen? Was sit eigentlich diese Pubertät? Warum schafft es der andere, mich auf die Palme zu bringen? Wie erkennen wir die eigenen Wutknöpfe? Nur, wenn wir mehr darüber wissen, können wir Stress abbauen und Verhalten ändern. In jeder Auseinandersetzung werden unsere Verhaltensweisen durch die drei wichtigen Felder „ Fühlen-Denken-Handeln“ bestimmt. Wir werden das an praktischen Beispielen beobachten können.

Wir müssen weg von der Aussage „ Früher war alles besser“ hin zu der Feststellung „ Früher war auch einiges gut“. Das ist der Weg, damit im täglichen Erziehungsprozess-Schulprozess gewinnbringende Beispiele aus der Vergangenheit einfließen können. Wir Erziehungsberechtigten sind in erster Linie der Anwalt für unsere Kinder. Lassen Sie uns mal genau hinschauen, wo die wirklichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen der Heranwachsenden liegen.

Es wird auch an mehreren praktischen Beispielen dargelegt, welche Verantwortungsbereiche trotz möglicher Verhaltensprobleme in Familie und Schule durchaus nach unten hin abgegeben werden können. Dabei hilft einem eine andere Gesprächsform. Mit der Methode der lösungsorientierten Gesprächsführung wird ein Weg aufgezeigt, wie zwischen Eltern und Kindern sowie Schüler und Lehrer eine gemeinsame Zielvorstellung erarbeitet werden kann, um einem bisherigen Verhaltensproblem zu begegnen. Im Vordergrund steht dabei nicht die sonst übliche Ursachenklärung, sondern es geht darum, die eigenen Stärken zu erkennen, mit denen erfolgreich an dem Problem gearbeitet werden kann. Zugleich werden Anstöße für die notwendigen Veränderungsprozesse entwickelt und konkret umgesetzt.

Auch die Jugendlichen sind an diesem Abend gefragt. Wie geht ihr eigentlich mit euch selbst um? Stärken, aber auch Schwächen zu erkennen und konkret zu formulieren, helfen in vielen familiären und schulischen Auseinandersetzungen. Genau deshalb müssen aber auch Wege gefunden werden, um eigene Ideen zu formulieren und sich ernsthaft einzubringen. Zum Beispiel dahingehend, dass ihr mit euren Selbsterfahrungen durchaus den Unterricht mitgestalten könnt. Also euer Wissen über die Funktion und Handhabung eines Lenkdrachens lässt sich z.B. hervorragend in das Unterrichtsthema Wetter einbeziehen. Es muss nur der erste Schritt dazu getan werden. Ich möchte euch auch Wege aufzeigen, wie eure Klassengemeinschaft wieder den eigentlichen Namen verdienen kann. Wären nicht ein gemeinschaftlich errichtetes gemütliches Klassenzimmer oder eine eigenständig organisierte Finanzierungsaktion für die selbst geplante Klassenfahrt lohnende Ziele, um Gemeinschaft wieder zu erleben?

Natürlich wird an diesem Abend auch der Bereich „Schule“ nicht zu kurz kommen. Die Volksmeinung „ Lehrer werden geboren, bekommen Ferien und sterben“ werden wir verändern. Vieles, was für die Erziehung in der Familie wichtig ist, gilt auch für den pädagogischen Alltag in der Schule. Es werden die notwendigen Kompetenzen für ein positives Lehrerdasein und die damit verbundene Grundeinstellung im pädagogischen Umgang mit Schülern aufgezeigt. Es werden Wege dargelegt, wie durch „Freies Lernen sowie Bewegung und Entspannung im herkömmlichen Unterricht“ Impulse für einen stressfreieren Schultag gesetzt werden können. Aspekte aus dem Unterrichtsfach Glück sollen das Soziale Lernen unterstützen und somit zugleich verhaltensregulierend wirken. Die Schüler sollen bei verschiedenen Gruppenarbeitsaufträgen oder in konkreten Einzelanforderungen eine Vielzahl von Schlüsselerlebnissen erfahren. Sich als wirksam erleben, vertrauen können, den eigenen Körper und die Emotionen wahrnehmen, die eigenen Ressourcen nutzen, lösungsorientiert denken und viele glückliche Momente erleben können. Einige entsprechende Materialien/Spielformen und Arbeitsaufträge werden vorgestellt und z.T. auch vor Ort ausprobiert.

Wie schlüpfe ich als Lehrkraft in die anderen notwendigen Rollen z.B. als „ Ersatzvater oder älterer Bruder?“ Lasse ich mich eigentlich nur noch von äußeren Einflüssen wie Rahmenlehrpläne, Leistungskontrollen, traditionelle Verhaltensregulierungen leiten oder nehme ich den Schüler doch wieder besser so an, wie er eigentlich ist. Schreiben wir doch bloß einmal über einen Schüler all die positiven Dinge auf und lassen die Schreckensliste der Verhaltensprobleme mal für einen kurzen Moment außen vor. Vielleicht ist das schon der erste Schritt, um wieder motiviert gemeinsam an Verhaltensänderungen zu arbeiten und Stress abzubauen.

Und wie bereits schon einmal betont: An so einem Abend wird der Humor sicherlich nicht zu kurz kommen, denn in der Überspitzung bzw. in dem was wir alle belächeln wird uns somit auch der Spiegel des eigenen Handelns vorgehalten.

Zum Schluss können in einer Diskussionsrunde weitere Fragen oder kritische Anmerkungen offen dargelegt und erörtert werden.